beim anblick der hohen mauern die mit stacheldraht gespickt sind, weiß ich noch nicht so recht, was mich gleich erwarten wird. ich bin skeptisch. der besuch der gedenkstätte berlin- hohenschönhausen, ein spontanbesuch für mich. für die damaligen insassen- die hölle, ohne aussicht diese wieder zu verlassen.

die gedenkstätte berlin-hohenschönhausen verknüpft mit 44-jähriger geschichte politischer verfolgung in der sowjetischen besatzungszone und der ddr.

ende des zweiten weltkriegs wurde hier ein sowjetisches speziallager errichtet, 1946 dann das zentrale sowjetische untersuchungsgefängnis für deutschland. 1951 übernahm das ministerium für staatssicherheit das gefängnis und nutzte es bis 1989 als zentrale untersuchungshaftanstalt.

seit 1994 befindet sich auf dem ehemaligen gelände der stasi eine gedenkstätte. die mittlerweile jährlich ca. 500.000 besucher anlockt. das gelände kannst du dir nur im rahmen einer ca. zweistündigen führung ansehen. kostenpunkt liegt bei 6 euro. die guides (teilweise selbst ehemalige insassen) führen dich über das, zum großteil komplett, erhaltene gelände. absolut nichts für einen spaßigen oder gar freudigen ausflug bei deinem aufenthalt in berlin. dir sollte im vorfeld klar sein, dass du hier ein teil geschichte siehst, die alles andere als schön war.

eingang gedenkstätte berlin- hohenschönhausen in berlin

gedenkstätte berlin- hohenschönhausen hofansicht

gedenkstätte berlin- hohenschönhausen hofansicht

gedenkstätte berlin- hohenschönhausen gefängnistrakt

adresse:

gedenkstätte berlin-hohenschönhausen
genslerstraße 66
13055 berlin

http://www.stiftung-hsh.de/

öffnungszeiten:

montag bis sonntag 9 bis 18 Uhr

 eintritt:

ausstellungen eintritt frei, führungen 6 euro, ermäßigt 3 euro, schüler 1 euro

 

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