was habe ich lange überlegt. um ehrlich zu sein, fand ich es diesmal extrem schwierig, die passenden worte für diese revueshow zu finden. mehr als 11 millionen euro hat intendant und produzent berndt schmidt in das spektakel gesteckt.

doch lohnt es sich?


 

gibt es die eine große liebe

die geschichte spielt in einer theaterruine im berlin der zwanzigerjahre, die wieder zum leben erweckt wird.

sänger roman lob spielt einen jungen mann, der im gesamten stück im schottenrock über die bühne flaniert und zwischen den theatergeistern seine große liebe, eben „the one“, sucht. verkörpert wird dieses mädchen durch die kanadische artistin valerie inertie. der regisseur roland welke möchte dich als zuschauer in eine fantasy-traumwelt entführen.

während der nächsten zwei stunden seilen sich unzählige akrobaten von der bühnendecke und präsentieren atemberaubende akrobatik, es wird sand regnen und unzählige tanzszenen reihen sich aneinander. sowohl die akrobatik als auch die tanzeinlagen können sich durchaus sehen lassen. erinnern aber stark an cirque du soleil. liegt unweigerlich auch nicht fern, da die zwillinge ruslana und taisiya bazaliy mit ihren waghalsigen trapez-act, die strenge schule des cirque du soleil bereits durchlaufen haben.

jean paul gaultier zeigt im gesamten stück, was er drauf hat und das ist „mode“ machen. eine unzahl an fulminanten kostümen für diese revueshow hat er entwickelt. selbst perücken und make up stammen von ihm. während der gesamten vorstellung wirst du dich an dieser vielen anzahl verrückter kostüme nicht satt sehen können. teilweise grenzt es schon an leichter reizüberflutung und wirkt das ein oder andere mal auch sehr skurril.

zwischendurch schmettert der herr im schottenrock die ein oder andere ballade. leider nicht immer so gelungen. dafür stimmt der rest der musik, der teilweise aus wummernden diskobeats besteht.

 

das finale

zum finale zeigt der friedrichstadt-palast nochmal alles was die bühne an effekten herzugeben hat, denn diese löst sich tatsächlich in 11 große schollen auf. beeindruckend, wie ich finde!

und dann kommen sie! die berühmte „girls kickline“- die girlreihe. ein muss bei einer revue im friedrichstadt-palast und normalerweise bereits nach der ersten hälfte der show zu sehen. die 32 damen wurden von jean paul gaultier in reichlich lack und swarowski-steinen gehüllt. die beine können alle in enormer geschwindigkeit und sämtlichen richtungen schmeißen, dass der saal tobt.

 

das fazit 

„the one grand show“ wird dich mitnehmen in eine skurrile fantasy-welt, mit tollen kostümen und einem fantastischen bühnenbild. die story ist keine leichte kost und teilweise etwas langatmig. die hervorragenden tänzer und akrobaten reißen allerdings alles wieder raus.

 

 

mehr informationen, ticketpreise und die möglichkeit zum online-ticketkauf unter: 

https://www.palast.berlin/

 

 

 

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