eine gewöhnliche stadtführung ist dir zu langweilig? dann probiere es doch einmal mit dem, 2008 entwickelten, konzept von eat-the-world.


worum geht es ?

lokale stadt-experten führen dich durch die verschiedensten gastronomischen lokalitäten vor ort. in diesem fall ging es für mich durch die altstadt von potsdam.

der treffpunkt hätte zentraler nicht sein können. direkt am „alten markt“ steht unser guide und instruiert bereits die ersten gäste. in den nächsten 3 stunden werden wir die altstadt durchlaufen, an 7 verschiedenen lokalitäten halt machen und etwas kulinarisches probieren können.

für alle in der gruppe ist diese form der stadtführung neu und deshalb sind wir alle offen und gespannt, was uns erwarten wird.


unsere stationen;

unser erster halt in einem kleinen cafè ist noch recht unübersichtlich. leider stellt sich das lokal nur sehr kurz vor, dabei hat es ein wunderschönes interieur und sieht wahnsinnig gemütlich aus. gereicht werden uns tomaten-mozarella-basilikum spieße. nichts außergewöhnliches, aber für den anfang völlig ausreichend.

unser guide informiert uns noch ausführlich über den „alten markt“ in potsdam, bevor es weiter geht in einen tollen süßwarenladen. hier wird alles selbst hergestellt. eigentlich freuen wir uns alle auf handgemachte schokolade, aber nein, es gibt selbstgemachtes eis. zwischen drei sorten können wir wählen und es schmeckt fantastisch.

der nächste anlaufpunkt ein ungarischer sepzialitätenladen ist auf unser truppe nicht vorbereitet und somit ziehen wir notgedrungen erst einmal weiter in die nächste lokalität. diese ist neu im programm, so berichtet uns der guide. ein niedliches kleines weinlokal sehr versteckt und mitten in der altstadt von postadam. die besitzer empfangen uns alle herzlichst und sind wahnsinnig bemüht uns ihr konzept nahe zu legen. es gibt kaltes melonenchutney. sehr lecker und erfrischend bei diesen warmen temperaturen.

nun führt uns der weg zurück zum ungarischen spezialitätengeschäft. hier gibt es schnittchen mit ungarischer paprikapaste, käse und salami. lecker, aber nicht wirklich außergewöhnlich, was die besitzerin des ladens mit ihrem charme allerdings wieder gut macht.

für unseren nächsten anlaufpunkt müssen wir diesmal etwas weiter laufen. es geht in ein vegetarisch/ veganes cafè. uns wird donauwelle und rhabarber-streusel-kuchen serviert. leider stellt sich hier niemand vor, das konzept vom laden versucht uns unser guide etwas zu erklären. der kuchen ist wirklich lecker und lässt alle staunen, wie wenig man den unterschied zwischen „normalen“ und vegetarischem kuchen rausschmeckt.

als wir auf das indische lokal zusteuern, hatten wir alle ein mango lassi auch nicht wirklich erwartet. es war lecker und erfrischend. aber nun ja, eben einfach nur ein getränk.

unser letzter stop in einem eisladen überrascht uns mal wieder. gibt es etwa wieder eine eis? nein, es gibt pikanten gugelhupf. mal etwas ganz neues und anderes, allerdings traf es nicht jeden geschmack.


fazit

alles in allem eine sehr charmante kleine führung durch die altstadt von potsdam. unser guide hat uns mit zahlreichen geschichtlichen und aktuellen infos zu potsdam versorgt. für mich zeitweise etwas zu viele infos. man merkte den teilnehmern nach knapp 3 stunden auch an, dass diese nicht mehr wirklich aufnahmefähig waren. ich hätte mir insgesamt mehr kulinarische hintergrundinformationen zu potsdam gewünscht. die angebotenen kostproben auf der tour waren durchschnittlich. nur wenig besonderes oder außergewöhnliches. hier hätte ich mir, für den preis von 18 euro, etwas mehr außergewöhnliches erwartet.

mein tipp! diese tour lieber in einer etwas größeren stadt machen. dann sind die wege eventuell nicht so weitläufig und die kostproben vielleicht auch etwas internationaler.


 

*dies war eine unbezahlte und freiwillige, private tour. sie beinhaltet meine eigene persönliche meinung.

 

 

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